Toppharm Birs- Apotheke

Im Jahr 1993 übernahm ich, Frau Ursula Refardt, die Apotheke von Frau Elisabeth Hodel. Dass ich die bestehende Apotheke zum Gesundheitszentrum ausbauen würde, hätte ich mir damals nicht erträumt…

Aber der Reihe nach:
Als ich allein die ganze Verantwortung tragen durfte, nahm ich mir als erstes vor, die Apotheke auf ein zeitgemässes Niveau zu heben. Was man sich heute nicht mehr wegdenken kann, galt es als Erstes anzupacken. Karteikarten wurden durch eine moderne EDV-Anlage ersetzt. Das Bestellwesen mit Minikarten wurde durch eine computergestützte Version auf Vordermann gebracht. Ein spannender Prozess. Glücklicherweise wurden meine Veränderungen stets durch ein hervorragendes Team mitgetragen. Es machte mir richtig Spass.

Mit den Jahren wuchs unsere Kundschaft, die Ansprüche in der Beratung wurden grösser und auch die Vielzahl der Medikamente, Kosmetika und Hilfsmittel veränderten sich sehr. Daher wagte ich im Jahr 1998 den grossen Schritt und vergrösserte die Apotheke mit einem Sanitätsgeschäft. Mit dieser Erweiterung erfüllte ich mir einen grossen Wunsch! Der ganze Umbau, Umgewöhnung, die Gestaltung des neuen Sortiments etc. waren intensiv, aber das ganze Team genoss es sehr, so viele neue Produkte vor Ort zeigen zu können. Mehr übers Sanitätsgeschäft finden Sie unter der entsprechenden Rubrik…
In der Apotheke konnten wir uns richtig entfalten und unser Können noch besser umsetzen. Unsere Kernkompetenz, die Beratung in der Apotheke, wurde auf ein höheres Niveau angehoben. Es bereitete uns sehr grosse Freude.
Mit der Zeit wuchs auch die ganze Technik. Natürlich ging ich auch diesen Fortschritt der Menschheit mit und baute im Jahr 2004 die Apotheke um. Ich gönnte mir und dem Team ein automatisches Warensystem „ROWA“ und war somit die 13. Apotheke in der Schweiz und die erste Frau, die in ihrer Apotheke diesen Apparat installiert hatte. Zusammen mit dem „ROWA“ baute ich die Apotheke komplett um. Mehr Verkaufsfläche, mehr Licht und helle Farben waren mein grösster Wunsch. Ebenfalls war mir eine Rückzugsmöglichkeit für diskrete Beratungen sehr wichtig. So muss Frau X nicht vor ihrem Nachbarn Herrn Y ihr intimstes Problem schildern.
Ebenso wurde der administrative Teil im hinteren Bereich ausgebaut. Es entstanden neue, hellere Arbeitsplätze für die Mitarbeiterinnen.
Tja und unser einziger männlicher Mitarbeiter, ROWA, ist unser ganzer Stolz! Es brauchte eine Eingewöhnungsphase – unsererseits, sowie auch aus der Sicht der Kundschaft – aber es hat sich gelohnt! Die Bedienung der Kunden ist deutlich intensiver, da die Bedienende vor dem Kunden stehen bleibt. Der Automat bringt auf Knopfdruck die gewünschten Artikel. „Kein Schubladenziehen“ verringert zudem die Wartezeit der Kundschaft. Der „ROWA“ brachte in jeder Hinsicht nur Vorteile!
Meine Mitarbeiter machten die ganzen Anbauten, Umbauten und Umstrukturierungen super mit. Sie waren mit Leib und Seele bei der Arbeit. Dies machte mich sehr stolz. Zusammen machten wir schier Unmögliches möglich.

So sieht heute meine Zeit in der Arena für Gesundheit aus. Ich geniesse sie sehr und ich bin gleichzeitig gespannt, was die Zukunft noch alles mit sich bringen wird…
Herzlichst, Ursula Refardt